Mitgliedschaftsdefinition
Wie die geordnete Liste der Register entscheidet, wer Mitglied werden darf.
Studio-Rollen: „Eigentümer“, „Administrator“ und „Community-Manager“. Die anderen Studio-Rollen sehen „Mitgliedschaftsdefinition“ nicht in der Seitenleiste.
Die Mitgliedschaftsdefinition entscheidet, wer Mitglied Ihrer Organisation werden darf. „Sie ist eine geordnete Liste Ihrer Register: Eine Person wird von oben nach unten in jedem gesucht, und das erste Register, das entscheidet, gilt.“ Ihre Organisation hat genau eine Mitgliedschaftsdefinition, und jede Mitgliedschaftsprüfung geht sie durch.
Registerzuordnungen
Jeder Platz in der Liste ist eine Registerzuordnung: ein Register mit seiner Position, seinen Filtern und seinem Ergebnis.
- Ergebnis „Lässt zu“: „Eine hier gefundene Person ist Mitglied.“
- Ergebnis „Lehnt ab“: „Eine hier gefundene Person wird abgelehnt, auch wenn ein späteres Register sie zulassen würde.“ Ein ablehnendes Register steht daher über den Registern, die es übersteuert.
- Filter: Bedingungen, die eine im Register gefundene Person erfüllen muss, etwa ein Status oder eine Gruppe. „Über eine Person, die sie nicht erfüllt, wird hier nicht entschieden, und das nächste Register wird gefragt.“ Siehe Filter und Ergebnisse.
Dasselbe Register darf mehrmals vorkommen, mit unterschiedlichen Filtern und Ergebnissen.
Wie eine Prüfung die Definition durchgeht
Für jede Registerzuordnung, von oben beginnend:
- Das Studio sucht die Mitgliedsnummer im Register. Ein deaktivierter Eintrag gilt als nicht gefunden.
- Ist die Person gefunden, ist ihr Status einer, den das Register als Mitglied zählt, und erfüllt sie die Filter der Zuordnung, entscheidet dieses Register: Die Person ist gültig („Lässt zu“) oder nicht gültig („Lehnt ab“). Die Prüfung endet.
- Andernfalls wird das nächste Register gefragt. Auch eine gefundene Person, deren Status das Register nicht zählt, wird weitergegeben: Die Vorschau zeigt sie als „Gefunden, ausgefiltert“.
Entscheidet kein Register, ist die Person nicht gültig: „In keinem Register gefunden“, wenn kein Register sie gefunden hat, sonst „Gefunden, aber kein Register entscheidet“. Kann ein Register nicht antworten, etwa ein externes Register, das ausgefallen ist, endet die Prüfung dort mit dem Ergebnis „nicht verfügbar“: Das Studio kann nicht wissen, ob ein Register darunter anders entschieden hätte.
Beim Onboarding muss das entscheidende Register außerdem bestätigen, wer die Person ist. Unter „Muss übereinstimmen“ zeigt jede Zuordnung, was verglichen wird: Mitgliedsnummer, Vorname, Nachname und Geburtsdatum. Bei einem internen Register gilt: „Namen und Geburtsdatum werden verglichen, wo der Eintrag sie enthält.“
Ein Beispiel
Die Mitgliedschaftsdefinition der Pannoniqa AG hat drei Registerzuordnungen:
| Position | Register | Ergebnis | Filter |
|---|---|---|---|
| 1 | SAP HR | Lässt zu | Status Aktiv |
| 2 | Betriebsrat | Lässt zu | keine |
| 3 | Pensionistinnen und Pensionisten | Lässt zu | keine |
Über aktive Beschäftigte entscheidet SAP HR. Ein Betriebsratsmitglied in Karenz, dessen Status in SAP HR „Inaktiv“ ist, erfüllt den Filter von SAP HR nicht; daher wird das Register „Betriebsrat“ gefragt und entscheidet. Pensionistinnen und Pensionisten stehen in keinem der ersten beiden Register, über sie entscheidet „Pensionistinnen und Pensionisten“.

Versionen
Beim Speichern wird die Definition sofort als neue Version veröffentlicht, und jede Prüfung vermerkt die Version, unter der sie lief. Frühere Versionen bleiben im Versionsverlauf lesbar. Siehe Speichern und Versionsverlauf.
